Röntgenreizbestrahlung

Die Behandlung mit Röntgenstrahlung wird nicht nur für bösartige Erkrankungen sondern auch für entzündliche Erkrankungen der Gelenke und des Bewegungsapparates eingesetzt.

Diese Art von Strahlenbehandlung wird "Röntgenreizbestrahlung" oder synonym "funktionelle Strahlentherapie" genannt. Zum Einsatz kommt sie bei allen entzündlichen und degenerativen Gelenkerkrankungen, sowie bei überschüssiger Narbenbildung und Morbus Dupuytren. Die positive Wirkung von gering dosierter Strahlung auf entzündliche Veränderungen war schon den Römern vor tausenden Jahren bekannt. Viele Quellen und Bergstollen enthalten eine geringe Radium Strahlung, die einen positiven Effekt auf schmerzende Gelenke ausübt.

Zum Einsatz kommt diese Therapie besonders bei:

- Schultersyndrom (Periarthritis humeroscapularis)

- Tennisarm (Epicondylitis humeri radialis)

- Hüftgelenkarthrose (Coxarthrose)

- Kniegelenkarthrose (Gonarthrose)

- Fersensporn

- Arthrose des Daumengrundgelenkes (Rizarthrose) u. v. m.

Die Behandlung ist für den Patienten bis auf eine geringe Strahlenbelastung praktisch ohne Nebenwirkung und wird von den Kassen vollständig erstattet. Die Erfolgsquote ist relativ hoch und beträgt 60-70 Prozent. Im falle des Nichtansprechen beim ersten Mal, kann die Behandlung auch ein zweites Mal wiederholt werden.